vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG / Hauptversammlung/Kapitalerhöhung
12.09.2007
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Frankfurt am Main, 12. September 2007 - In der heutigen außerordentlichen
Hauptversammlung der vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG wurde mit mehr
als 99 % der Stimmen der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft innerhalb von fünf Jahren
um insgesamt bis zu 9.851.267 EUR (Genehmigtes Kapital II) zu erhöhen.
Insgesamt können bis zu 9.851.267 neue, auf den Inhaber lautende
Stückaktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig
ausgegeben werden. Der Ausgabekurs sowie die weiteren Ausgabebedingungen
werden im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festgesetzt.
Wird das Genehmigte Kapital II ausgenutzt, steht den Aktionären
grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Der Vorstand wurde jedoch dazu
ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht
der Aktionäre für bestimmte Fälle auszuschließen. Dies ist für
Spitzenbeträge oder wenn die neuen Aktien bei einer Kapitalerhöhung gegen
Bareinlagen zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis
der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung nicht wesentlich
unterschreitet und das rechnerisch auf die ausgegebenen Aktien entfallende
Grundkapital insgesamt 10 % des Grundkapitals weder im Zeitpunkt des
Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung
überschreitet, möglich. Ferner bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage, um
die neuen Aktien der Gesellschaft Dritten insbesondere im Rahmen von
Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen,
Unternehmensteilen oder Unternehmensbeteiligungen oder sonstigen
Vermögensgegenständen anbieten zu können.
Der Vorstandsvorsitzende Edmund J. Keferstein betonte, dass durch die
Schaffung des Genehmigten Kapitals II der Gesellschaft ermöglicht wird,
möglichst schnell und flexibel Marktchancen zu nutzen und hierdurch einen
etwaigen Kapitalbedarf kurzfristig decken zu können. Ferner könne dadurch
die vwd AG etwaig günstige Börsensituationen ausnutzen, um eine
bestmögliche Stärkung der Eigenmittel im Interesse der Gesellschaft und
aller Aktionäre zu erreichen. Ein Ausschluss des Bezugsrechtes würde von
dem Vorstand sehr sorgfältig geprüft werden. Von dieser Möglichkeit würde
nur Gebrauch gemacht, wenn dies nach Einschätzung von Vorstand und
Aufsichtsrat im Interesse der Gesellschaft und damit ihrer Aktionäre liege.
Die vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG ist einer der führenden
Dienstleister für Finanzmarktinformationen im deutschsprachigen Raum. Sie
blickt im operativen Geschäft auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2007
zurück. So erzielte die vwd group zum 30. Juni 2007 Umsatzerlöse in einer
Größenordnung von 31,7 Mio. Euro. Dies entsprach einer absoluten Steigerung
gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5,8 Mio. Euro.
Der Vorstand
Weitere Informationen:
vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG
Geregelter Markt Frankfurt, General Standard
ISIN: DE0005204705 sowie DE000AOTGM43
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12.09.2007 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Sprache: Deutsch
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