KOENIG & BAUER AG / Quartalsergebnis
15.05.2007
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Der Auftragseingang des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA)
war im ersten Quartal 2007 auf Konzernebene trotz der aktuell verhaltenen
Nachfrage bei Großanlagen für den Zeitungs- und Illustrationstiefdruck mit
350,9 Mio. EUR um 3,0 % höher als im Vorjahr (2006: 340,6 Mio. EUR). Mit einem
Plus von 7,3 % legte der Geschäftsbereich Rollen- und Sondermaschinen
auf 180,2 Mio. EUR (2006: 167,9 Mio. EUR) zu, was allerdings
vor allem aus der weiter recht lebhaften Nachfrage bei Sondermaschinen
resultiert. Im Segment Bogenoffsetmaschinen erreichten die Bestellungen mit
170,7 Mio. EUR in etwa das Vorjahresniveau (2006: 172,7 Mio. EUR). Der
Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2007 überstieg mit 414,2 Mio. EUR
das Vorjahresquartal (2006: 309,4 Mio. EUR) um beachtliche 33,9 %. Durch die
stark gestiegenen Auslieferungen von Akzidenz- und Wertpapierdruckmaschinen
nahm der Segmentumsatz bei Rollen- und Sondermaschinen von 146,7 Mio. EUR auf
257,6 Mio. EUR überdurchschnittlich zu. Der Umsatz mit Bogenoffsetmaschinen
blieb mit 156,6 Mio. EUR (2006: 162,7 Mio. EUR) im ersten Quartal noch hinter
der Jahresplanung zurück.
Durch den starken Umsatzanstieg reduzierte sich der Auftragsbestand im
Konzern zum 31. März auf 885,4 Mio. EUR (2006: 1.072,1 Mio. EUR). Im eher
kurzfristigen Geschäft mit Bogenoffsetmaschinen sichert der recht hohe
Auftragsbestand von 319,5 Mio. EUR (2006: 321,7 Mio. EUR) die Auslastung der
Werke in Radebeul und Tschechien bereits bis in die zweite Jahreshälfte
hinein. Dagegen wird es im zweiten Halbjahr angesichts der im
Geschäftsbereich Rollen- und Sondermaschinen mit 565,9 Mio. EUR (2006: 750,4
Mio. EUR) nicht mehr so gut mit großen Zeitungs- und Tiefdruckanlagen
gefüllten Auftragsbücher zu einer deutlich geringeren Auslastung der
westdeutschen Produktionswerke kommen.
Durch den starken Umsatzzuwachs und Verbesserungen auf der Kostenseite
erhöhten sich im Berichtszeitraum das Betriebsergebnis auf 13,5 Mio. EUR (1.
Quartal 2006: -6,5 Mio. EUR) und das Periodenergebnis auf 9,3 Mio. EUR (2006:
-5,3 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie erreichte 57 Cent gegenüber -33 Cent im
Vorjahr.
Im Ausblick bestätigt der KBA-Vorstand seine Prognose von Ende März, die
für das Geschäftsjahr 2007 wiederum einen Konzernumsatz in der
Größenordnung von 1,7 Mrd. EUR und ein Vorsteuerergebnis auf ähnlichem Niveau
wie im Vorjahr (2006: 47,4 Mio. EUR) vorsieht.
DGAP 15.05.2007
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Sprache: Deutsch
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