Philipp Holzmann AG i.I. / Vergleich/Insolvenz
19.12.2007
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Philipp Holzmann AG i.I. schließt Vergleiche mit Kreditinstituten
FRANKFURT AM MAIN, 19. Dezember 2007. - Der Insolvenzverwalter über das
Vermögen der Philipp Holzmann AG, Rechtsanwalt Ottmar Hermann, hat im
Rahmen von außergerichtlichen Vergleichen vereinbart, dass Kreditinstitute
einen Betrag von insgesamt rund 210 Mio Euro zu Gunsten der Insolvenzmasse
zahlen. Im Gegenzug verzichtet der Insolvenzverwalter auf alle gegen die
Banken geltend gemachten Ansprüche. Über die Details der Vergleiche wurde
Stillschweigen vereinbart.
1999/2000 hatte sich ein Konsortium von 19 Banken an der Finanzierung eines
Sanierungskonzepts des Unternehmens beteiligt. Das damalige Sanierungspaket
umfasste etwa 1,6 Mrd Euro und bestand aus der Einräumung einer
Kreditlinie, der Beteiligung an einer Kapitalerhöhung und dem Tausch von
Forderungen in Wandelgenussrechte. Die Sanierung der Philipp Holzmann AG
scheiterte jedoch trotz der Anstrengungen aller Beteiligten im März 2002
endgültig. Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens machte der
Insolvenzverwalter Ansprüche gegen die Konsortialbanken mit der Begründung
geltend, sie hätten die Aussichtslosigkeit des Sanierungsversuchs erkennen
müssen. Dies haben die Konsortialbanken stets zurückgewiesen.
Gleichzeitig hat der Insolvenzverwalter mit zwei Banken bestehende
bilaterale Streitigkeiten ebenfalls beigelegt.
Mit den Vergleichen haben alle Beteiligten langjährige gerichtliche
Auseinandersetzungen vermieden.
Pietro Nuvoloni
Geschäftsführer
dictum media
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19.12.2007