IKB Deutsche Industriebank AG / Quartalsergebnis
28.09.2007
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[Düsseldorf, 28. September 2007] Die Q1-Zahlen der IKB für das
Geschäftsjahr 2007/08 (1. April bis 30. Juni 2007) beziehen sich auf einen
Zeitraum vor Beginn der krisenhaften Entwicklung bei der Bank. Die
Auswirkungen der aktuellen Krise sind daher nur begrenzt in den Zahlen des
1. Quartals erkennbar.
Einschränkende Vorbehalte
Die hier vorgelegten Quartalszahlen zum 30. Juni 2007 inklusive der
Vergleichszahlen stehen unter dem einschränkenden Vorbehalt, dass der
Konzernabschluss zum 31. März 2007 ohne wesentliche Fehler ist. Der Jahres-
und Konzernabschluss zum 31. März 2007 ist Gegenstand einer Prüfung durch
die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung. Zur Bestandsaufnahme der
Risikosituation und zur Einschätzung der Bilanzierungs- und
Bewertungspraktiken der IKB sowie zu Fragestellungen des Aufsichtsrates
wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG (PwC)
mit einer umfassenden Sonderprüfung beauftragt. Die Sonderprüfung soll
voraussichtlich im Laufe des Oktobers abgeschlossen sein.
Entwicklung in Q1 2007/08
Die IKB hat das Neugeschäftsvolumen im Konzern im 1. Quartal 2007/08 auf
4,5 Mrd. EUR steigern können; dies ist eine Zuwachsrate gegenüber dem
gleichen Vorjahreszeitraum von 36,7 %. Zugleich wurde das
Konzernkreditvolumen um 5,1 Mrd. EUR bzw. 13,5 % auf 42,9 Mrd. EUR ausgeweitet.
Die IKB hat im 1. Quartal ein Operatives Ergebnis in Höhe von 18,4 Mio. EUR
erzielt. Dieses Ergebnis liegt deutlich unter dem des entsprechenden
Vorjahresquartals (54 Mio. EUR). Dieser Rückgang resultiert insbesondere aus
dem gegenüber dem Vorjahr um 37 Mio. EUR auf -43 Mio. EUR verminderten
Fair-Value-Ergebnis. Wertaufhellende Informationen werden hierbei bis zum
Aufstellungstag 19. September 2007 berücksichtigt.
Der Konzernzinsüberschuss ist im 1. Quartal mit 142 Mio. EUR gegenüber dem
gleichen Vorjahresquartal leicht rückläufig (143 Mio. EUR). Die
Risikovorsorge im Kreditgeschäft weist mit 24 Mio. EUR einen deutlich
niedrigeren Wert als im Vorjahr (46 Mio. EUR) auf. Bedingt durch die
rückläufige Risikovorsorge ist der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge im
ersten Quartal um 22 Mio. EUR bzw. 22,9 % auf 119 Mio. EUR gegenüber dem
gleichen Vorjahreszeitraum angestiegen.
Der Provisionsüberschuss weist mit 23 Mio. EUR ein niedrigeres Ergebnis als
im Vorjahr auf (25 Mio. EUR). Das Fair-Value-Ergebnis zeigt mit -43 Mio. EUR
(-6 Mio. EUR) eine stark negative Entwicklung. Der Hauptgrund hierfür ist in
der Ausweitung der Credit Spreads gegenüber dem Vorjahr zu sehen.
Die Verwaltungsaufwendungen haben um 15,7 % auf 77 Mio. EUR zugenommen. Der
durchschnittliche Bestand an Mitarbeitern lag im 1. Quartal bei 1.820
(1.683).
Das Operative Ergebnis im Konzern liegt mit 18,4 Mio. EUR um 36 Mio. EUR oder
66,1 % unter dem des gleichen Vorjahresquartals. Ein ähnlicher Rückgang,
nämlich 65,1 %, ergibt sich für den Steueraufwand, so dass der
Konzernüberschuss um 66,7 % auf 12 Mio. EUR rückläufig ist.
Für das Ergebnis pro Aktie resultiert im 1. Quartal ein Wert von 0,13 EUR
(0,40 EUR).
Die Eigenkapitalrendite betrug 5,6 % (17,0 %), die Kosten-Ertrags-Relation
stieg auf 64,7 % (39,8 %).
Ausblick
Vor dem Hintergrund der krisenhaften Entwicklung erwartet der Vorstand für
das Geschäftsjahr 2007/08 en
Auswirkungen auf den Jahresabschluss bzw. Konzernabschluss der IKB zum 31.
März 2007 ergeben oder andere gewichtige Gründe dafür sprechen, kann die
Hauptversammlung gegebenenfalls erst im 1. Quartal des Jahres 2008
stattfinden.
Den vollständigen Bericht zum 1. Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 der
IKB finden Sie im Internet unter www.ikb.de in der Rubrik Investor
Relations / Finanzberichte.
Kontakt: Dr. Gert Schmidt, Tel. +49 (0) 211 8221 4486, Dr. Jörg Chittka,
Tel. +49 (0) 211 8221 4349, Fax: +49 (0) 211 8221 2511, Email:
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28.09.2007 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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