WILEX AG / Quartalsergebnis
11.10.2007
Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
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WILEX Q3-Bericht / 2007: Fortschritt in den Entwicklungsprojekten -
Finanzziele 2007 bestätigt
München, 11. Oktober 2007. Das Münchener biopharmazeutische Unternehmen
WILEX AG (ISIN DE0006614720 / Frankfurter Wertpapierbörse / Prime Standard)
hat heute die Ergebniszahlen und den 9-Monatsbericht 2007 (01.12.2006 -
31.08.2007) veröffentlicht.
WILEX ist bei der Entwicklung seiner Arzneimittel- und
Medizinproduktkandidaten erfolgreich vorangekommen und das
Geschäftsergebnis liegt innerhalb der Planungen. Hervorzuheben ist:
- Phase III-ARISER-Studie von RENCAREX(c): - Am 01. Oktober 2007 tagte das
unabhängige Datenkontrollkomitee(Independent Data Monitoring Committee,
kurz 'IDMC'). Es prüft in regelmäßigen Abständen die Sicherheit der
laufenden ARISER-Studie. Die IDMC Mitglieder waren einstimmig in der
Empfehlung, die Studie gemäß dem Studienprotokoll fortzuführen. - Im
Oktober 2007 war der 100. wiedererkrankte Patient zu verzeichnen.
Damit starteten die Vorbereitungen zur Zwischenanalyse zur Futility. Das
Ergebnis der umfangreichen Auswertung ist noch in diesem Jahr zu erwarten.
Auch in der Patientenrekrutierung kam WILEX erneut deutlich voran. Bisher
hat das Unternehmen über 670 der geplanten 856 Patienten aufgenommen.
- In der Phase II-Kombinationsstudie mit WX-671 in der Indikation
Bauchspeicheldrüsenkrebs ist die Patientenrekrutierung erfolgreich
angelaufen.
- Eine erfolgreich abgeschlossene Phase Ib-Studie mit WX-671 bei Patienten
mit Kopf- / Hals-Tumoren belegt die gute Sicherheit und Verträglichkeit der
Substanz und zeigt als weiteres wichtiges Ergebnis außerdem, dass die
aktive Wirkstoffsubstanz signifikant im Tumorgewebe nachzuweisen ist.
- Mit den Vorbereitungen für die Zulassungsstudie von CA9-SCAN ist WILEX
ebenfalls wesentlich weiter gekommen.
- Aufwand und Ertrag bewegen sich in dem von WILEX mit dem
Halbjahresbericht positiv angepassten Planungskorridor, so dass die
Zielwerte für 2007 bestätigt werden können.
Das Geschäftsergebnis stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:
- Die betrieblichen Aufwendungen summierten sich im Neunmonatszeitraum 2007
auf insgesamt 19,49 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 13,15 Mio. Euro; Erhöhung
von 48,2 %). Der Anstieg ist wiederum hauptsächlich auf erwartungsgemäß
höhere Forschungs- und Entwicklungskosten zurückzuführen. Diese stiegen von
10,53 Mio. Euro im Neunmonatszeitraum 2006 auf 16,61 Mio. Euro im
Neunmonatszeitraum 2007 (Erhöhung von 57,8 %) und entsprechen ca. 85% des
Gesamtaufwands (Vorjahreszeitraum ca. 80%). Rund 64 % der Kosten für
Forschung und Entwicklung werden für die klinische Entwicklung der
monoklonalen Antikörper (RENCAREX(TM) und CA9-SCAN) verwendet. Die Optimierung
der Kostenstruktur - hauptsächlich in der Produktion von RENCAREX(TM) - hat
sich im dritten Quartal bereits bemerkbar gemacht. Die Kosten für Forschung
und Entwicklung konnten um 2 % gegenüber dem 2. Quartal 2007 gesenkt
werden.
- Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im dritten Quartal 2007
auf 0,94 Mio. Euro (Q2 / 2007: 0,71 Mio. Euro). Dies ist auf die Verbuchung
von Meilensteinzahlungen zurückzuführen. In den bisherigen neun Monaten des
Geschäftsjahres 2007 wurden damit insgesamt sonstige betriebliche Erträge
in Höhe von 2,16 Mio. Euro erzielt und damit der Wert des Vorjahres mehr
als verWILEX in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 ein
Ergebnis vor Steuern in Höhe von -16,01 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum -13,54
Mio. Euro; Erhöhung um 18,2 %) erzielt. Davon entfielen -5,30 Mio. Euro auf
das dritte Quartal 2007 (Q2 / 2007: -5,78 Mio. Euro)
'Wir sind in unseren Projekten plangemäß deutlich vorangekommen und können
unsere Finanzziele für 2007 bestätigen.', kommentiert Peter
Llewellyn-Davies, Vorstand für Finanzen der WILEX AG. Llewellyn-Davies
weiter: 'Gemeinsam mit unserem Anfang des Monats zum Chief Business Officer
bestellten Kollegen Dr. Thomas Borcholte und unserem Team werden wir jetzt
unser Augenmerk verstärkt auf die Kommerzialisierung unserer Produkte
richten.'
Der Neunmonatsbericht 2007 wurde auf www.wilex.com veröffentlicht.
Über die WILEX AG
Die WILEX AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in München
und wurde im September 1997 von einem Team von Ärzten und Krebsforschern
der Technischen Universität München gegründet. WILEX konzentriert sich auf
die Entwicklung neuer Krebstherapien, die auf Antikörpern und
niedermolekularen Wirkstoffen basieren. Therapeutischer Ansatz der Projekte
der Gesellschaft ist es in der Regel, das Wachstum, die Ausbreitung und die
Metastasierung bösartiger Tumore im Körper zu verhindern und / oder deren
Zerstörung zu fördern. WILEX hat ein breites Portfolio von mehreren
fortgeschrittenen klinischen Arzneimittel- und Medizinproduktkandidaten,
sowie Kandidaten in der Forschungsphase. Derzeit befinden sich insbesondere
die folgenden Substanzen in der klinischen Entwicklung: WX-G250
(vorläufiger Entwicklungsname: RENCAREX(TM)), CA9-SCAN, WX-671 und WX-UK1. Die
Strategie der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, WILEX zu einem
kommerziell erfolgreichen biopharmazeutischen Unternehmen mit einem breiten
Portfolio an neuartigen Arzneimitteln und Medizinprodukten zur Behandlung
von Krebserkrankungen zu entwickeln. Die WILEX AG ist an der Frankfurter
Wertpapierbörse im Amtlichen Markt / Prime Standart notiert.
ISIN DE0006614720 / WKN 661472 / Symbol WL6
Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf den
Geschäftsbereich der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch
von zukunftsgerichteter Terminologie auszeichnen, wie etwa 'schätzt',
'glaubt', 'erwartet', 'könnte', 'wird', 'sollte', 'zukünftig', 'möglich'
oder ähnliche Ausdrücke oder durch die allgemeine Darstellung der
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zukunftsgerichteten Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken,
Ungewissheiten und andere Faktoren, die bewirken könnten, dass sich die
tatsächlichen Ergebnisse des Geschäftsbetriebes, die Finanzlage, die
Ertragslage oder die Errungenschaften erheblich von jeglichen zukünftigen
Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften unterscheiden, die in solchen
zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder vorausgesetzt werden.
Angesichts dieser Unwägbarkeiten, werden mögliche Investoren und Partner
davor gewarnt, übermäßiges Vertrauen auf solche zukunftsgerichteten
Aussagen zu stützen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche
zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um zukünftiges Geschehen
oder Entwicklungen widerzuspiegeln.
11.10.200