Dyesol Limited / Sonstiges
14.11.2007
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Flexible Tarnmodule von Dyesol
Dyesols Tochtergesellschaft STI hat mit der Lieferung von drei
verschiedenen Entwürfen an die Auftrag gebende Behörde DSTO den nächsten
Meilenstein in der Entwicklung und kommerziellen Nutzbarmachung von
flexiblen FSZ-Modulen zu Tarnungszwecken erreicht. Diese Auslieferung ist
die letzte Stufe im Design von Modulen, die sich durch ihre einzigartige
Eigenschaft einer äußerst geringen Sichtbarkeit auszeichnen. Die den
Dyesol-Zellen eigenen matten Farben sind bisher noch niemals in einem Modul
vorgestellt worden.
Das Dyesol-Design, für das der Dyesol-Konzern alle geistigen
Eigentumsrechte besitzt und Patente beantragt hat, kann in einer Vielfalt
von Farben, Formen und Größen hergestellt werden. Damit eignet es sich zur
Anwendung in jedem Klima oder unter allen Umweltbedingungen - darunter auch
für die potentielle Anwendung in der Luft oder in Sonarbojen.
Die Flexibilität und Belastbarkeit der Module wurde bei der im Oktober
abgehaltenen kritischen Entwurfsprüfung nachgewiesen. Die Module sind
außerdem äußerst wasserdicht und versprechen eine ausgezeichnete
Haltbarkeit. Dyesol hat in letzter Zeit seine Einschließfähigkeiten
dahingehend ausgeweitet, dass ein Entwurf für Sperrschichtlaminate mit
aufgenommen wurde, der sich für den Gebrauch in Produkten mit langer
Lebensdauer eignen wird.
Dyesol hat sich bereits fest für die Errichtung von Pilotproduktionsanlagen
entschieden, die Teil von neuen Entwicklungs- und Herstellungsstätten
bilden, deren Einzelheiten in Kürze bekannt gegeben werden. Das technische
Team von Dyesol ist gegenwärtig mit der abschließenden Planung der Zell-
und Modulproduktionseinrichtungen beschäftigt. Durch diese neuen Anlagen
wird Dyesols lieferbares Angebot an FSZ-Ausrüstungen weiter ausgebaut.
Zu Dyesol
Die Technologie - FARBSTOFFSOLARZELLEN
Die FSZ-Technologie lässt sich am besten als 'künstliche Photosynthese'
beschreiben, bei der ein Elektrolyt, eine Schicht Titandioxid (ein in
weißer Farbe und Zahnpasta verwendetes Pigment) und ein Ruthenium-Farbstoff
benutzt werden, die zwischen Glas eingelegt sind. Durch Lichteinfall in den
Farbstoff werden Elektronen angeregt, die vom Titandioxid absorbiert
werden. Dabei entsteht ein elektrischer Stromkreislauf, der um ein
Vielfaches stärker ist als der, der sich bei der natürlichen Photosynthese
in Pflanzen ergibt. Im Vergleich zu herkömmlicher photovoltaischer Technik
auf Siliziumbasis sind bei Dyesols Technologie die durch die Herstellung
entstehenden Kosten und die graue Energie niedriger, und selbst bei
schwachen Lichtverhältnissen wird Elektrizität effektiver produziert.
Außerdem kann sie durch das Auswechseln konventioneller Verglasung direkt
in Gebäude integriert werden, anstatt Dachflächen oder zusätzliche
Grundstücksareale erforderlich zu machen.
Das Unternehmen - DYESOL Limited
Dyesol hat seinen Sitz in Queanbeyan in NSW (in der Nähe von Canberra) und
ist seit August 2005 an der australischen Börse notiert (ASX-Code 'DYE').
Dyesol produziert und liefert ein aus Zubehör, Chemikalien, Materialien,
Einzelteilen und dazugehörigen Dienstleistungen bestehendes Sortiment an
Farbstoffsolarzellen-Produkten an Wissenschaftler und Hersteller von FSZ.
Das Unternehmen spielt eine führende Rolle dabei, diese Solartechnik der
dritte